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Der Dokumentarfilm über die Regenbogenforellen im Alpenrheintal

Seit Jahrzehnten laichen Regenbogenforellen im Alpenrheintal ab. In den Neunzigern war die Population auf dem Höhepunkt. Seit damals haben sich die Laichgewässer permanent verschlechtert, und die ehemals stark vom Grundwasser gespeisten Giessen beidseits des Alpenrheins sind nun fast vollständig vom Grundwasserstrom abgekoppelt. Die besten Laichgebiete im Liechtensteiner und Werdenberger Binnenkanal sind nun leider nicht mehr produktiv. Im Bündnerland haben die Fische noch ein kleines funktionierendes Laichgewässer gefunden, das jedoch aufgrund der Grösse im Vergleich zu den Kanälen nur einen Bruchteil an Forellen zu produzieren in der Lage ist. Die Entnahme von Laichfischen mit Grössen von 50 cm+ sollte dort unterlassen werden (PCR > Population Considered Release). Diese war früher im unteren Rheintal aufgrund grosser Bestände kein Problem, doch in Graubünden muss der Restpopulation unbedingt Sorge getragen werden, da die Bachforelle im Rhein aufgrund der Schwallproblematik nicht mehr existent ist. Auch die Äsche, die wie sie im Film sehen werden, problemlos mit RBF koexistieren kann, muss verstärkt durch Zusatzbesatz gefördert werden.

Dieser einzigartige Film über den Lebenszyklus der verwilderten Regenbogenforellen im Alpenrheintal wurde 2002 gedreht. Hunderte Stunden an Beobachtungen und geduldiges Ausharren an den Laichgruben waren nötig, um die teils sensationellen Aufnahmen in den Kasten zu bekommen. Der Film ist über den nachfolgenden Link nun frei zugänglich. Viel Spass!

 

 

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Copyright © Günter Feuerstein